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Führung 'Klein Jerusalem'. Auf den Spuren jüdischer Vergangenheit und Gegenwart
Hier entdecken wir prachtvolle Häuser, die einst jüdische Logenhäuser waren und heute Theater oder Kongresszentren beheimaten. Eine ehemalige Synagoge, von den Nationalsozialisten vergessen, da im Hinterhof versteckt, wird nun von einer Medienfirma genutzt, und immer wieder stoßen wir auf die zahlreichen „Stolpersteine“, die der Kölner Künstler Gunter Demnig in mehr als 300 deutschen Städten im Gehwegpflaster platziert hat, womit er das bundesweit größte Denkmalprojekt schuf. Führungen für Gruppen
- jeder weitere Teilnehmer: zzgl. 5,00 EUR - Verlängerung der Führung 'Klein Jerusalem' um je 30 Minuten: zzgl. 25,00 EUR Buchungshinweise
Beachten Sie, dass Ihre Buchung erst nach Versand unserer Buchungsbestätigung an Ihre Emailadresse gültig ist. Eine Umbuchung oder Stornierung Ihrer Führung 'Klein Jerusalem' ist bis eine Woche vor dem vereinbarten Führungstermin kostenfrei. In solchen Fällen werden bereits geleistete Honorare entsprechend erstattet bzw. angerechnet. Danach bieten wir Umbuchungen des Treffpunktes oder der Uhrzeit (bis zu zwei Stunden) für 20,00 EUR an. Bei einer späteren Absage stellen wir 50% des Honorars in Rechnung, bei Absagen am Tag der Führung oder bei Nichterscheinen berechnen wir das volle Honorar.
Buchungshotline: 040 - 22 88 72 99 |
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Schon gewusst?
Das gemütliche Café Solo war früher eine koschere Schlachterei. Koscher ist jiddisch und bedeutet „geeignet“, d.h. man verwendet nur das Fleisch von „reinen“ Tieren, die nach jüdischem Brauchtum geschächtet worden sind. Außerdem dürfen Fleisch- und Milchprodukten niemals zusammen eingenommen werden. In einer koscheren Küche gibt es sogar getrenntes Geschirr und getrennte Spülbecken für Fleisch- und Milchwaren.


Unser Spaziergang auf den Spuren jüdischer Geschichte im Grindel, Hamburgs Universitätsviertel, das vor ca. 150 Jahren den Spitznamen „Klein-Jerusalem“ erhielt, führt uns zu historischen Plätzen einer fast unsichtbar gewordenen Kultur. Das jüdische Viertel mit seinen schönen Jugendstilvillen, seinen Gedenkstätten, die auf frühere Standorte von Synagogen verweisen, und den einladenden Cafés und Lädchen, wo es noch heute „koscher“ zugeht, lässt ein Stück jüdische Kultur wieder aufleben, die alles andere als staubige Vergangenheit ist.